Die SütterlinstubeSütterlinstube
wurde 1996 als lokale Arbeitsgemeinschaft zur Übertragung alter Schriftstücke von der deutschen in die lateinische Schrift durch Bewohnerinnen und Bewohner des Altenzentrums Ansgar im Hamburger Stadtteil Langenhorn gegründet. In den Folgejahren weltweite Ausweitung dieser ehrenamtlichen Tätigkeit. Am 6. Mai 2009 wurde der Verein „Sütterlinstube Hamburg e.V.”
„Sütterlinstube Hamburg e.V.” als gemeinnütziger Verein gegründet. Die Mitglieder stammen aus der Stadt Hamburg und seinem Umland.
Transliteration
Gibt es in Ihrer Familie noch alte handschriftliche Dokumente, Familienurkunden oder liebevolle Dichtungen in Omas Poesiealbum?
Und Sie können diese Familienschätze nicht lesen? Vielleicht können wir Ihnen dabei helfen…!
Rettet die Schreibschrift – Infos und Umfrage
In Hamburg steht es den Grundschulen seit dem Schuljahr 2011/12 frei, ob sie Schreibschrift oder nur noch eine Druckschrift unterrichten, die sogenannte „Grundschrift“. In anderen Bundesländern wird dieses Modell derzeit an einzelnen Schulen erprobt. Die Grundschrift ist keine Schreibschrift! Wer die Schreibschrift abschafft, gibt nicht nur ein wertvolles Kulturgut auf, sondern behindert auch die geistige Entwicklung der Kinder. Die Schreibschrift fördert nämlich motorische Fähigkeiten, ästhetisches Bewußtsein und fließendes Denken. Wer nur eine Druckschrift lernt, schreibt in der Regel langsamer, wenig leserlich und muß sich stärker anstrengen. Mit unserer Unterschrift fordern wir daher die Kultusministerkonferenz dazu auf, dafür zu sorgen, daß an den Schulen weiterhin Schreibschrift unterrichtet wird.
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Unsere satzungsgemäßen Ziele
- Aktivierung der Fähigkeit, die deutsche Schrift zu lesen und zu schreiben. Dazu bietet der Verein eigene Kurse an und wird durch einzelne Mitglieder im Rahmen anderer Bildungseinrichtungen tätig.
- Unterstützung bei der Übertragung historischer Dokumente aus der deutschen in die lateinische Schrift als Beitrag für ein sinnerfülltes Leben im Ruhestand, für eine Verständigung zwischen den Generationen und um (in Einzelfällen) weltweit deutsche Kulturgüter vor dem Vergessen zu bewahren und der weitergehenden Forschung zugänglich zu machen.
- Begleitende historische Untersuchungen, die eine „Geschichte von unten“, d.h. die Geschichte der oft vergessenen Kultur des einzelnen Menschen im deutschsprachigen Raum, erlebbar machen.
- Ausgehend von den übertragenen Texten (ggf. in Zusammenarbeit mit anderen Kulturträgern), Organisation von Lesungen und Ausstellungen und Herausgabe schriftlicher Mitteilungen.
- Unterstützung bei der Gründung ähnlicher Einrichtungen in anderen Regionen.
- Unterstützung bei der Herausgabe von Veröffentlichungen und Theaterstücken, die aus den Transkriptionen der Sütterlinstube entstanden sind und noch entstehen.
- Förderung und Zusammenarbeit mit Institutionen, die ähnliche oder gleiche Ziele haben.
- Unterstützung von Projekten der stationären Altenpflege in gemeinnützigen Einrichtungen in Verbindung mit den Zwecken 1 – 6.